Die Namensforschung

Fast eine Millionen verschiedene Familiennamen gibt es in Deutschland. Die Namenkunde – Onomastik – beschäftigt sich mit der Herkunft und Bedeutung von Familiennamen. Ob Müller oder Schmidt: Die 14 häufigsten Nachnamen bezeichnen in Deutschland Berufsbilder. An anderen Namen wie Sauer oder dem seltenen Hassdenteufel entdecken die forschenden Sprachwissenschaftler charakterliche Eigenschaften der Vorfahren. Die Schreibweisen der Namen erinnern an eine Zeit, in der nord- und süddeutsche Dialekte wie eigene Sprachen klangen. So beschreiben das süddeutsche Schneider und der im Norden verbreitete Nachname Schröder den gleichen Beruf. Die von uns befragten Teilnehmer der Projektgruppe „Deutscher Familiennamenatlas“ erforschen die regionale Ausdehnung von Familiennamen.  Der vierbändige Atlas soll in den kommenden Jahren ca. 970 kommentierte Karten bieten.

Links
Namenskunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit dem Schwerpunkt der Namenskunde (http://www.igl.uni-mainz.de/forschung/namenforschung.html)

Alles Wissenswerte zur Namenskunde (http://www.onomastik.com/index.php)

Namenberatungstelle an der Universität Leipzig (http://www.uni-leipzig.de/~onoma/onomastik/)

Homepage der Gesellschaft für Namenkunde (http://www.gfn.name/)

Vornamen und ihre Bedeutung (http://www.kunigunde.ch/)

Interview mit Jürgen Udolph, Deutschlands einzigem Professor für Onomastik (http://www.zeit.de/2003/49/P-Udolph)

Artikel der Tageszeitung Welt über Namenforschung (http://www.welt.de/print-welt/article300632/Namen_sind_mehr_als_nur_Schall_und_Rauch.html)