"Endlager oder Nichtendlager?"

Endlager oder Nichtendlager? – um diese Frage vor Ort zu ergründen, verschlug es den Unterkurs vom 5. bis 7. Juli nach Gorleben, zur diesjährigen Print-II-Exkursion.

Das kompakte Programm sah Gespräche mit örtlichen Kommunalpolitikern ebenso wie mit der Bürgerinitiative vor, die nunmehr seit bald 30 Jahren gegen eine Lagerung von radioaktiven Abfällen im Wendland kämpft.

Zweifelsohne war die Besichtigung des Salzstocks – das potenzielle Atommüllendlager – knapp 900 Meter unter Tage das Highlight. Ernüchternd hingegen gestaltete sich für viele der Anblick der CASTOR®-Behälter im Zwischenlager: 56 zylinderförmige, leuchtend blaue und rote Tonnen standen still und leise in einer riesigen Halle in eine Ecke gedrängt.

Auf dem Heimweg nach Mainz gab es schließlich noch einen Schlenker über Morsleben, dem inzwischen stillgelegten – und pikanterweise in den Sechzigerjahren kurzfristig als Hühnerfarm genutzten – Endlager der ehemaligen DDR.

Die Rechercheergebnisse sind in den Semesterabschluss-Magazinen „kontrovers“ und „ZOOM.“ nachzulesen.