Lehrredaktion "Grundlagen des Journalismus"

Dozent: Univ. Prof. Dr. Volker Wolff, Pia Heinemann, Dipl.-Biol.
Semesterlage: 1. Semester, 4 SWS
Rang: Pflichtlehrveranstaltung
Credits: 8, studienbegleitende Prüfung

Ergänzend zu den Vorlesungen Einführung in den Journalismus und Grundlagen des Zeitungsjournalismus werden parallel in zwei Lehrredaktionen mit einer Gruppenstärke von 12 Studierenden die Inhalte der Vorlesung unter realitätsnahen Bedingungen eingeübt. Dabei recherchieren, schreiben und redigieren die Studierenden alle in den Vorlesungen besprochenen Darstellungsformen. Die Lehrredaktionen nehmen an Pressekonferenzen teil, besuchen Veranstaltungen und/oder interviewen Gesprächspartner. Der jeweilige Zeitdruck entspricht dabei häufig dem von Regionalzeitungen und Agenturen. Alle Arbeiten werden gründlich redigiert und besprochen. Hinzukommen spezielle Recherche-, Interview- und Layoutübungen. Unter der engen Zeitvorgabe von cirka 10 Stunden werden von den Lehrredaktionen zwei aktuelle Tageszeitungen erstellt. Der Umfang dieser Zeitungen umfasst in der Regel zwei Seiten im Rheinischen Format.

Verwendete Literatur:
Bölke, Dorothee: Presserecht für Journalisten. Freiheit und Grenzen der Wort- und Bildberichterstattung, München 2005; Brendel, Matthias, Frank Brendel, Christian Scherz, Henrik Schreiber: Richtig Recherchieren, 6. Aufl. Frankfurt 2004; Brielmeier, Peter, Eberhard Wolf: Zeitungs- und Zeitschriftenlayout, 2. Aufl. Konstanz 2000; Haller, Michael: Das Interview, München 1991; Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses, Deutscher Presserat (Hrsg.): Ethik im Redaktionsalltag, Konstanz 2005;
Journalismus von heute. Werner Meyer (Bearb.), hrsg. von Mercedes Riederer, Loseblattausg. 28. Aufl., Starnberg, Stand 2002; Meissner, Michael: Zeitungsgestaltung, München 1998; Reifenrath, Roderich: Die Blattmacher. Vom Handwerk des Journalisten, Frankfurt 2003; Schneider ,Wolf: Deutsch für Kenner, Gütersloh 1988; Schneider, Wolf, Paul-Josef Raue: Das neue Handbuch des Journalismus, Reinbek 2003; Sick, Bastian: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache, 8. Auflage, Köln 2004.