Symposium Medien und Demokratie am 4. Juli 2011

>>> Für den KleinReport berichtete Roger Blum
>>> epd medien

 

Die Demokratie-Stiftung an der Universität zu Köln veranstaltet am 04.07.2011 ein Symposium zum Thema „Medien und Demokratie“. Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, ob die Medien heute noch ihre gesellschaftliche Funktion und die ihnen von Gesetzgeber und Rechtsprechung zugewiesenen Aufgaben erfüllen. Dabei sollen der Anspruch an die Medien sowie ihre Aufgabenerfüllung differenziert bewertet werden.

Medien ermöglichen in einer Art Informationskreislauf den für die repräsentative Demokratie so wichtigen Prozess der freien öffentlichen Meinungs- und Willensbildung. Nur mit ihrer Hilfe können sich die Bürger umfassend über das Geschehen und über andere Meinungen informieren. Die Medien artikulieren für den Gesetzgeber die öffentliche Meinung und informieren die Öffentlichkeit darüber, wie der Gesetzgeber mit der Auffassung der Bürger umgeht. Dies wird in Rechtsprechung und Gesetzen stets betont und gefördert.

Medien sind – so sagte es das Verfassungsgericht – für die demokratische Gesellschaft „schlechthin konstituierend“. Sie nehmen zentrale gesellschaftliche Funktionen wahr und sind damit - bildlich gesprochen - die Scharniere einer Gesellschaft. Im Rahmen des Symposiums „Medien und Demokratie“ soll diskutiert werden, ob die Medien dieser Funktion heute noch gerecht werden.

Moderation
Univ.-Prof. Dr. Stephan Ruß-Mohl, Università della Svizzera italiana, Lugano

10.00 Uhr Begrüßung durch den Rektor der Universität zu Köln

10.15 Uhr Was Rechtsprechung und Gesetzgeber von Medien fordern. Univ.-Prof. Dr. Dieter Dörr, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

11.00 Uhr Was die Presse für die Öffentlichkeit heute noch leistet. Univ.-Prof. Dr. Volker Lilienthal, Universität Hamburg

11.45 Uhr Wie eine Regionalzeitung heute mit der Öffentlichen Aufgabe umgeht. Joachim Dorfs, Chefredakteur Stuttgarter Zeitung

– anschließend Pause mit Gelegenheit zu einem Imbiss –

13.00 Uhr Die Rolle des Fernsehens in der politischen Diskussion. Univ.-Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

13.45 Uhr Steuert Öffentlichkeitsarbeit die Medien? Prof. Dr. Klaus Kocks, CATO Sozietät für Kommunikationsberatung, Horbach

14.30 Uhr Streitgespräch: Was leistet der Deutsche Presserat? RA Lutz Tillmanns, Geschäftsführer Deutscher Presserat e.V., Univ.-Prof. Dr. Volker Wolff, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

15.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Alle wichtigen Informationen über die Veranstaltung sowie zu den teilnehmenden Referenten finden Sie hier.