Emotionen im zeitgenössischen italienischen Kino

Am 27.11.2009 hält Dr. Rada Bieberstein auf der Jahreskonferenz der Association for the Study of Modern Italy in London den Vortrag: „Where the Latin Lover Got Lost and other Questions about Emotions in Italy: Narration and Emotional Negotiations in Italian Cinema.“ Emotionen nehmen in der italienischen Filmgeschichte einen zentralen Platz ein und sind eng mit dem „emotional state of the nation“ verbunden, wie z. B. die Filme von Michelangelo Antonioni über die Krise der Gefühle während des Wirtschaftswunders der 1960er Jahre zeigen. Seit den 1990er Jahren werden immer mehr Geschichten im italienischen Kino erzählt, die von der Schwierigkeit handeln Emotionen auszudrücken oder den Verlust von Emotionen inszenieren. Die narrative Analyse dieser Filme steht im Mittelpunkt.